Publikationen
An dieser Stelle stellen wir ausgewählte Publikationen des Instituts für Theologie und Frieden (ithf) vor. Die Herausgabe von wissenschaftlicher Literatur ist aufgrund der kleinen Auflagen sehr kostenintensiv. Die Druckkosten müssen im Regelfall vom Institut für Theologie und Frieden selbst getragen werden. Jede Publikation kostet zwischen 2.000 und 10.000 Euro.
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Hier geht es zu einer Auflistung sämtlicher Publikationen des ithf´s auf die Webseite des Instituts.
Publikationen
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Just Peace - Orthodox Perspectives
Semegnish Asfay, Alexius Chehadeh, Marian Gh. Simion (Hrsg.)
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Der Nahostkonflikt
Beiträge zur Friedensethik, Band 43 von Dirk Ansorge (Hrsg.)
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Religion, Gewalt und Krieg
Reihe Theologie und Frieden, Band 40 von Heinz-Günther Stobbe
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Politik der gesellschaftlichen Versöhnung:
Eine theologisch-ethische Untersuchung der Gacaca-Gerichte in Ruanda.
Reihe Theologie und Frieden, Band 39 von Sebastian Friese
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Vitoria, Francisco: De lege.
Herausgegeben von Joachim Stüben. Politische Philosophie und Rechtstheorie des Mittelalters und der Neuzeit. Abteilung I: Texte. - PPR I,1. Ca LIV |
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Krieg gegen den Irak - Rückkehr in die Anarchie der Staatenwelt
Ein Krieg gegen den Irak kann nur legitim sein, so die Kernthese dieses Buches, wenn durch ihn der erreichte Stand in der Verrechtlichung der internationalen Beziehungen zumindest nicht wieder zerstört wird. |
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Frieden schaffen - auch mit Waffen?
Allenfalls in extremen Ausnahmesituationen kann vom Standpunkt einer christlichen Ethik aus der Einsatz militärischer Beiträge zur Friedensethik Gewalt als »ultima ratio« ethisch verantwortbar sein. Dabei muss aber die Herbeiführung eines "gerechten Friedens" oberstes Ziel sein. |
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What we're fighting for...
Der Band dokumentiert eine Tagung der Evangelischen Akademie Iserlohn, an der auch US-Amerikaner teilnahmen. Deutlich wird das Bemühen, Perspektiven einer transatlantischen Friedensethik zu entwickeln. |
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Das Folterverbot im Völkerrecht
Die Autoren zeigen die normativen Grundlagen des Folterverbots im Völkerrecht und die Gefährdungen, denen es gegenwärtig ausgesetzt ist, auf und disktutieren die wichtigsten Fragen. Sie kommen zu dem Schluss, dass auch im Völkerrecht am absoluten Charakter des Folterverbots festzuhalten ist. |
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Der Streit um die iranische Atompolitik
Der Streit um die iranische Atompolitik spitzt sich zu. Der Westen, Russland und China scheinen sich auf eine Politik verständigt zu haben, Iran von einer Etablierung des vollständigen Zyklus ziviler Nuklearenergie abzubringen. Gibt es eine völkerrechtliche Grundlage für dieses Ansinnen? Welche Ziele verfolgt Iran mit seinem Atomprogramm? Gibt es überhaupt eine ethische Rechtfertigung dafür, Iran den Besitz der Bombe streitig zu machen? Welche Rolle kommt der Religion in diesem politischen Konflikt zu? |
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Intervention im Kongo
Die EU hat Soldaten in die DR Kongo geschickt, um im Rahmen einer UN-Mission demokratische Wahlen abzusichern. Wenn gilt, dass "kein Land ohne eigene Interessen interveniert" (Joschka Fischer), dann fragt sich, welche Interessen die an der Intervention beteiligten Akteure verfolgten. Ging es um Frieden für das kongolesische Volk, um eine demokratische Rechtsordnung mit einem frei gewählten Parlament und Präsidenten? Oder standen nationale Interessen der intervenierenden Staaten oder Interessen der EU als weltpolitischer Akteur im Vordergrund? Streben die relevanten Akteure im Kongo wirklich eine auf politischer Partizipation aufbauende stabile politische Ordnung an? Was bedeuten die Lehren der Kongo-Intervention für zukünftige Militärmissionen der UN und der EU in Afrika und anderswo? |
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Die Friedenslehre des Augustinus
Weissenberg rekonstruiert die wichtigsten Aussagen des Augustinus zur Friedensethik von den großen Themen augustinischer Theologie her. Es ergibt sich ein Durchblick durch das augustinische Gesamtwerk unter der Perspektive einer genuin theologischen Friedenskonzeption, wie er in dieser Form weder in der allgemeinen Augustinus-Forschung noch unter den historischen Studien zur Entwicklung der bellum-iustum-Lehre zu finden ist. |
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Menschenrechte und Menschenrechtsethos
Seit der Deklaration der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen haben sich immer wieder Stimmen erhoben, die eine Ergänzung der Menschenrechte durch Menschenpflichten gefordert haben. Auch die Kirchen können in diesem Zusammenhang einen wirksamen Beitrag zur Ethosbildung und -vermittlung leisten. Eine solche Aufgabe erwächst den Kirchen schon aus ihrem eigenen Selbstverständnis. |
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Internationale Schiedsgerichtsbarkeit
Seit der Entstehung des neuzeitlichen Staatensystems wird über die Herrschaft des Rechts zwischen Staaten sowie die Errichtung einer internationalen Gerichtsbarkeit nachgedacht. Von Leo XIII. bis Johannes Paul II. ist dies in der Systematik katholischer Friedenslehre begründet, wie diese Untersuchung zeigt. Das Völkerrecht hat sich vom Haager Schiedshof bis zum Internationalen Gerichtshof weiterentwickelt. Justenhoven arbeitet diesen Rechtsfortschritt heraus und analysiert die bestehenden Defizite der internationalen Gerichtsbarkeit aus friedensethischer Perspektive. |
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Macht und Moral - Politisches Denken im 17. und 18. Jahrhundert
Nachdem im Zuge der Reformation universale Wahrheitsansprüche obsolet geworden waren, stand das politische Denken des 17. Jahrhunderts vor der Herausforderung, dem drohenden Zerbrechen der Einheit Europas entgegenzuwirken. Im Nachhinein haben sich vor allem jene Ideen als wirkmächtig erwiesen, die mit den Anforderungen der Geschichte am ehesten verträglich waren. Das Ineinandergreifen von politischer Praxis und philosophischer Reflexion führte zu einer Vielzahl verschiedener Ansätze, in denen die Bandbreite des politischen Denkens jener Zeit sichtbar wird. |
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Ethnopolitische Konflikte und interreligiöser Dialog
Wettach-Zeitz untersucht die Effektivität interreligiöser Projekte der Konfliktmediation und analysiert die Rolle der traditionellen Religionsgemeinschaften Bosnien Herzegowinas - Islam, Judentum, serbische Orthodoxie und Katholizismus - für den Versöhnungsprozess theoretisch wie empirisch. Die Forschungsergebnisse verdeutlichen die Bedeutung insbesondere von religiösen Akteuren als ernst zu nehmende politische Kräfte in ethnopolitischen Konflikten. |
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Das Friedensverständnis Martin Luthers
Stümke fragt nach relevanten Impulsen, die von Martin Luthers Friedensverständnis für die heutige Friedensforschung ausgehen können. Dazu wird zunächst der Versuch unternommen, Luthers politische Ethik im Rückgriff vor allem auf die Schrift "Ob Kriegsleute auch in seligem Stande sein können" (1526) systematisch zu rekonstruieren. Luthers Anthropologie und Rechtfertigungslehre werden ausführlich analysiert. Der zweite Hauptteil ist den politischen Anwendungsbereichen gewidmet, konzentriert auf aktuelle militärbezogene Themenkomplexe. Nach der Beantwortung der Frage, ob ein Christ überhaupt Soldat sein dürfe, richtet sich die Perspektive auf Nothilfe, Krieg und Frieden. |
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Den Frieden verantworten
Francisco Suárez (1548-1617) steht an der Schwelle zwischenmittelalterlicher Scholastik und moderner Rechtsphilosophie. Seine Synthese zwischen Rechts- und Tugendethik wird insbesondere an der Idee des Friedens sichtbar, auf die hin die Forderungen der Gerechtigkeit und der Gottesliebe (caritas) selbst dort ausgerichtet sind, wo die politische Praxis jenem Ziel offenbar zu widersprechen scheint: im Krieg. Kremer zeigt am Beispiel zwischenstaatlicher Herrschaftsausübung, wie Suárez vom Begriff des gerechten Friedens her seine Theorie des politischen Handelns unter der Perspektive des Heils entfaltet. |
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Militärethik
Welche legitimen Gründe gibt es, die einen Menschen berechtigen, in seiner Funktion als Soldat militärisch organisierte Gewalt anzuwenden sowie in letzter Konsequenz zu töten? Wie soll ein heutiger Soldat handeln und sich verhalten? Baumann leistet einen ethischen Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Macht und Gewaltmitteln primär von Armeen und Soldaten aus christlich-theologischer, menschenrechtlicher und militärwissenschaftlicher Sicht. |
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Versöhnungsarbeit
Versöhnungsprozesse zwischen Opfer- und Täterseite können in ihrem Verlauf und ihrem Gelingen durch die Versöhnungsarbeit einer dritten Partei beeinflusst werden. Die Autorin formuliert Ansätze für die Versöhnungsarbeit Dritter, zeigt aber auch deren Grenzen auf. Im interdisziplinären Gespräch werden Kriterien und notwendige Elemente von Versöhnung entwickelt. Als Gesprächspartnerin für den interpersonalen Bereich dient Mediation als spezifisches Verfahren der Konfliktbearbeitung. Für die gesellschaftliche Ebene werden Versöhnungsinitiativen in Bosnien-Herzegowina herangezogen. Durchgängig verfolgt van de Loo die Frage, welche Konsequenzen eine christliche Verankerung des - auch rein säkular verwendbaren - Versöhnungsbegriffs für seine inhaltliche Füllung und für das Verhältnis zu nicht religiös motivierter Versöhnungsarbeit birgt. |
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Rückkehr der Folter - Der Rechtsstaat im Zwielicht
Die Bilder aus dem irakischen Gefängnis in Abu Graib haben weltweit Entsetzen und Abscheu ausgelöst. Anders liegt der Fall bei der Entführung von Jakob von Metzler im Jahre 2002. Der Frankfurter Vize-Polizeipräsident Daschner hatte dem Entführer körperliche Gewalt angedroht, falls er das Versteck seines Opfers nicht preisgebe. Darf der moderne Rechtsstaat in bestimmten Ausnahmefällen zum Mittel der Folter greifen? Ist Folter zum Beispiel zulässig, wenn damit ein Terroranschlag verhindert und Tausende von Menschenleben gerettet werden können? In vierzehn Artikeln gehen ausgewiesene Wissenschaftler dieser schwierigen Frage nach. |
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